| Aktuelles |
| Eröffnung der Strecke nach St. Emmeram | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nur zwei Jahre nach der Linie 23 ging am Samstag, 10. Dezember, die Straßenbahn-Neubaustrecke nach St. Emmeram in Betrieb. Gegen 11 Uhr wurde bei leichtem Schneeregen an der Ecke Englschalkinger/Cosimastraße (neue Haltestelle Cosimabad) die Trasse feierliche eröffnet. Zunächst sprachen MVG-Chef Herbert König, OB Christian Ude, Baureferentin Rosemarie Hingerl, Hans-Peter Behrendsen vom Bayerischen Verkehrsministerium und die BA-Vorsitzende Angelika Pilz-Strasser. Etwa um 12.00 Uhr wurde dann die Strecke symbolisch von Oberbürgermeister Ude und MVG-Chef König an der Haltestelle Cosimabad mit dem Durchschneiden des Streckenbands freigegeben. Anschließend begann die Jungfernfahrt. Ab 13 Uhr starteten in kurzen Abständen kostenlose Sonderfahrten. Dazu wurde die Linie 16 zwischen Max-Weber-Platz und St. Emmeram eingerichtet sowie die Linie 18 vom Effnerplatz nach St. Emmeram verlängert. Etwa 20.000 Fahrgäste nutzten die im 5-Minuten-Takt verkehrenden Züge. Die MVG hatte rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, um die Inbetriebnahme und das Festprogramm auf die Beine zu stellen. | ![]() |
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| Redesign-R2.2 2129 verlässt auf der Linie 18 den Effnerplatz in Richtung St. Emmeram. Foto: © Richard Feichtenschlager | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zum Einsatz kamen dabei auch der historische Zug D6.3 490 mit Beiwagen f2.54 1401 und der J1.30-Triebwagen 721. Von 11 bis 18 Uhr fand an der Haltestelle Cosimabad der MVG-Christkindlmarkt statt. Dort war zudem eine Ausstellung (Moderne Tram in Europa", Tram-Westtangente", Tramprojekt Pasing") und ein Infostand des Baureferats mit Wissenswertem zur Mae West. Der reguläre Fahrgastbetrieb auf der neu geführten Linie 16 nach St. Emmeram startet mit dem neuen Jahresfahrplan am Sonntag, 11. Dezember. Infos zur Tram nach St. Emmeram: Die Linie 16 fährt ab 11.12.2011 bis nach St. Emmeram: Das 75 Kilometer lange Tramnetz wächst somit um 4,3 Kilometer auf rund 79 Kilometer. Morgens fährt außerdem die Linie 18 alle 10 Minuten vom Effnerplatz weiter nach St. Emmeram, um im Berufsverkehr an Schultagen einen 5-Minuten-Takt herzustellen. 9 neue Haltestellen für 14.000 Fahrgäste Die zweigleisige Strecke verläuft im Wesentlichen auf einem seit den 60er Jahren dafür freigehaltenen Mittelteiler in der Effner-, Englschalkinger- und Cosimastraße. Die Fahrzeit beträgt zwischen Effnerplatz und St. Emmeram etwa zwölf Minuten. Alle neun neuen Haltestellen sind barrierefrei. Sie sind mit Wartehallen, Sitzgelegenheiten, Lautsprechern und Infovitrinen ausgestattet. Elektronische Anzeigen für aktuelle Abfahrtszeiten (DFI) sind an fünf Haltestellen vorhanden. Der mittlere Haltestellenabstand beträgt ca. 460 Meter. Die MVG rechnet mit etwa 14.300 Fahrgästen pro Tag bzw. 10.100 am stärksten Querschnitt. Die Kosten für die Neubaustrecke betrugen - inklusive Förderung durch den Freistaat Bayern - rund 43 Millionen Euro. Anspruchsvolle Gestaltung Die Stadtwerke München (SWM) als Bauherr sowie die MVG legten viel Wert darauf, die technischen Anlagen attraktiv zu gestalten und ansprechend in das Stadtbild zu integrieren. Eigene Gestaltungselemente verleihen der neuen Trasse ein hochwertiges, in München in dieser Form erstmals realisiertes Erscheinungsbild. Damit zählt die Neubaustrecke gestalterisch, aber auch technisch zu den modernsten straßenbahnstrecken Europas. Die grüne Linie Die neue Tramstrecke zieht sich wie ein grünes Band" durch Bogenhausen und Oberföhring. Die Schienen sind mit Ausnahme der Haltestellen und Überfahrten durchgängig von kurzem, dichten Rasen umgeben. In den Randzonen zwischen Schiene und Straße wurden wiesenartige Flächen mit Blumen und Kräutern angelegt. Erstmals in München wurden bis zu zwölf Bäume pro Haltestelle angepflanzt. In der Englschalkinger Straße wurden Robinien gepflanzt. In der Cosimastraße, am Effnerplatz und an der Endhaltestelle in St. Emmeram stehen Gleditschien (Lederhülsenbäume). Mit über 250 Neupflanzungen wurde der Kompensationsbedarf von ca. 200 Bäumen deutlich übertroffen. Die schlanke Linie Die neue Tram kann sich auch in Bezug auf ihre technischen Einrichtungen sehen lassen. Sämtliche Anlagen für die Stromversorgung der Neubaustrecke wurden optisch ansprechend gestaltet. Erstmals in München wurde ein neues, wesentlich einfacheres und zurückhaltendes System gewählt, das sich besonders gut in das Stadtbild einfügt. Die Seilgleiter-Fahrleitung kommt ohne Tragseil aus und hat den Vorteil, dass weniger Drähte zu sehen sind. Die anthrazitfarbenen runden Fahrleitungsmasten sind besonders schlank und stehen überwiegend in der Mitte der Trasse. Die erneuerte Straßenbeleuchtung wurde in Material, Form und Farbe auf die Fahrleitungsmasten abgestimmt. Die Gleichrichterwerke liefern den Strom für die Tram. Die neu errichtete Anlage an der Wendeschleife in St. Emmeram wurde mit Holz verkleidet. Am Effnerplatz ist die Stromversorgungstechnik in einem Komplex versteckt, der sich nach außen als einladend gestalteter Kiosk präsentiert. Die schnelle Linie Die Tram St. Emmeram ist Dank eigenem Gleiskörper und Beschleunigung schell unterwegs und bietet beste Beziehungen - zum Beispiel zur U4 oder direkt in die Innenstadt. Fast über die gesamte Länge fährt die Tram auf einem eigenen Bahnkörper. In Kreuzungsbereichen sorgen Vorrangschaltungen und moderne Signaltechnik dafür, dass die Straßenbahn beschleunigt passieren kann und gleichzeitig eine hohe Leistungsfähigkeit für alle Verkehrsteilnehmer erreicht wird. Die Tram ermöglicht umsteigefreie Direktverbindungen nach Haidhausen und in die Innenstadt. Die Züge brauchen z. B. vom Wiener Platz zum Cosimabad ca. 13 und vom Arabellapark zum Isartor ca. 16 Minuten. Am Arabellapark kann man auf die U4 umsteigen. Entlang der Neubaustrecke bestehen außerdem Umsteigemöglichkeiten zu den Buslinien 50, 154, 184, 185, 188, 189 und 232. Die Bushaltestellen wurden teilweise neu positioniert, um den Umstieg zur Tram zu optimieren. An der neuen Haltestelle Cosimabad nutzen Tram und Bus das Planum in der Mitte der Englschalkinger Straße gemeinsam und erleichternvdamit das Umsteigen. Die Buslinie 59 wird durch die Tram St. Emmeram ersetzt. Nachts verkehrt der NachtBus N42 (Herkomerplatz - St. Emmeram). Am Effnerplatz sorgt eine Nummerierung der Gleise in Verbindung mit einer elekronischen Abfahrtstafel für einen schnellen Überblick bezüglich der nächsten Abfahrtsmöglichkeiten in Richtung Innenstadt. Im Einzugsbereich der neuen Tramstrecke wird in absehbarer Zeit ein zusätzliches Potenzial von insgesamt ca. 5.000 Einwohnern und ca. 900 zusätzlichen Arbeitsplätzen erschlossen. |
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| 20% Netzzuwachs seit 1995 Die Erweiterung im Münchner Nordosten steht für die Renaissance der Trambahn in München. Das Straßenbahn-Netz ist in gut 15 Jahren um mehr als 20 Prozent von 65 auf 79 Kilometer erweitert und komplett beschleunigt worden. Außerdem wurden ca. 55 Prozent der bestehenden Gleisanlagen modernisiert. Dies sind auch wesentliche Gründe dafür, dass die Fahrgastzahlen der Trambahn seit 1995 überproportional um knapp 30 Prozent zugelegt haben. Weitere Neubauprojekte wie die Tram-Verlängerung zum Pasinger Bahnhof und die Tram-Westtangente sind in Vorbereitung oder Planung. Zahlen und Fakten
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| Variobahn endlich zugelassen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zwar liegt der MVG der Genehmigungsbescheid der Regierung von Oberbayern (ROB) für den Einsatz der Variobahn noch nicht vor. Aber deren Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass eine vorläufige Genehmigung für sieben Züge und für die Linien 19, 20 und 21 erteilt wurde. Allerdings kommt dies für die Eröffnung der Strecke nach St. Emmeram und den Fahrplanwechsel zu spät. Wenn der Bescheid der ROB rechtzeitig kommt, sollen die zuständigen Mitarbeiter am Wochenende die Einsatzpläne ab Montag überarbeiten, um einen Einsatz von Variobahnen auf den genannten Linien zu ermöglichen. Es können aber nur die auf Variobahnen geschulten Fahrer zum Einsatz kommen. Die Dienste für diese Fahrer sind bereits zugeteilt und können auch nicht mehr geändert werden. Deshalb wäre ein Einsatz von Variobahnen ab Montag nur |
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| auf solchen Kursen der Linien 19, 20 und 21 möglich, auf denen Fahrer mit Fahrtberechtigung für die Variobahn eingeteilt sind. Trotz der Zulassung von bis zu sieben Variobahnen, kann der vorübergehende Ersatz eines Teilabschnittes der Linie 12 durch Busse ab Montag nicht mehr geändertvwerden, da die entsprechenden Dienstpläne nur mit einem Vorlauf von zwei Wochen angepasst werden können. MVG-Chef Herbert König freut sich natürlich über die frohe Botschaft. "Es ist allerdings - wie so vieles in diesem Zulassungsverfahren - mehr als ungewöhnlich, dass wir über die Medien davon erfahren. Die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) bei der Regierung von Oberbayern hat natürlich recht, wenn sie selber feststellt, dass es ein einzigartiges Genehmigungsverfahren war, das es so noch nie gegeben hat. Der übermäßig intensive Bedarf an Beratung und Begleitung' sowie die so bisher noch nie erforderliche enge Abstimmung' war jedoch nicht, wie die Mitteilung der Regierung unterstellt, von der MVG verschuldet, sondern wurde seitens der TAB verursacht. Die auch von der TAB zitierten Rechtsgrundlagen einer Zulassung haben sich in den letzten Jahren nicht geändert. Frühere Zulassungsverfahren - seit 1992 allein 6 Fahrzeugserien! - konnten zwischen der für uns zuständigen TAB und der MVG so abgewickelt werden wie auch nach wie vor in der übrigen Bundesrepublik üblich, nämlich mit einem Zeitbedarf von wenigen Wochen nach Auslieferung." König weiter: Die bis zuletzt immer wieder an die MVG herangetragenen Nachforderungen haben lediglich Papier produziert. Die MVG musste erstmals für rund 1 Mio € Gutachten in Auftrag geben, deren Erstellung natürlich entsprechend Zeit kostete. Mit der Sicherheit der Fahrgäste in der Praxis hatte das wenig zu tun. Bekanntlich ist die Variobahn in München bereits einige Monate gefahren, sie wird in vielen anderen Städten problemlos sowie in kürzester Zeit zugelassen und erfolgreich eingesetzt. Hinzu kommt, dass unsere Variobahn während der insgesamt nun mehr als 5 Jahre (davon 2 ½ Jahre nach Auslieferung des ersten Zuges) dauernden Prüfung durch die TAB in keinem Punkt verändert werden musste. Auch wenn für unsere Mitarbeiter nun noch viel Arbeit ansteht, um die Variobahnen aufs Gleis zu setzen, werden wir die Eröffnungsfeier für die Tram St. Emmeram am Samstag nutzen, um - sofern der Bescheid eintrifft - auch auf die Zulassung der neuen Fahrzeuge anzustoßen." |
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| 40.000 Besucher beim Jubiläumsfest | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das große Jubiläumsfest der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) war ein toller Erfolg. Rund 40.000 Besucher feierten am 22. Oktober 150 Jahre Nahverkehr in München. Schon gegeb 10 Uhr waren Tausende Schaulustige in die Maximilianstraße gekommen, um den Korso aus historischen und modernen Trambahnen zu beobachten. Einen Besucherrekord stellte das MVG Museum an der Ständlerstraße auf. Neben der Dauerausstellung waren vor allem die Rundfahrten mit einem Heidelberger besonders beliebt. Einen Ansturm erlebte auch der Tram-Betriebshof in der Einsteinstraße. Hier konnten Besucher die seltene Gelegenheit nutzen, einen Blick in die Straßenbahn-Werkstätte zu werfen. Kinder durften in den Fahrerständen der Trambahnen steigen Platz nehmen und alles ausprobieren. Wegen des großen Andrangs kam es zu immer wieder zu Wartezeiten. |
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| Zur Fotogalerie 135 Jahre Tram | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anlass der Feier war der Geburtstag des Nahverkehs: 150 Jahre Bus, 135 Jahre Tram und 40 Jahre U-Bahn. Die MVG organisierte deshalb ein Festprogramm in der ganzen Stadt: Den Anfang machte gegen 10 Uhr eine historische Fahrzeugparade durch die Maximilianstraße. Von 11 bis 17 Uhr präsentierten sich Bus und Tram an gleich drei Standorten im Rahmen eines Tags der offenen Tür. Gegen 9.45 Uhr stellten sich an der Haltestelle Theatinerstraße historische Busse und Straßenbahnen, angeführt von einer Pferdetram, zum Korso auf. Eröffnet wurde der Korso durch Bürgermeisterin Christine Strobl und MVG-Chef Herbert König. Anschließend rollten die Wagen ab ca. 10 Uhr über die Perusastraße durch die Maximilianstraße, vorbei am Maxmonument und Maximilianeum, bis zum Max-Weber-Platz. Folgende Fahrzeuge wurden eingesetzt:
Von 11 bis 17 Uhr waren drei Standorte der MVG geöffnet: der Tram-Betriebshof in Steinhausen, das MVG Museum in Ramersdorf und die Technische Basis der U-Bahn in Fröttmaning. Der Eintritt war kostenlos. Tag der offenen Tür im Tram-Betriebshof: Hier standen Betrieb und Wartung von Trambahn und Bussen im Mittelpunkt. Highlights aus dem Programm: o Rundweg durch die Tramwerkstatt
o Verschiedene Führungen durch die Museumsausstellung
Sonderlinien zum Jubiläum (Shuttleverkehr): Neben den regulären MVG-Linien fuhren anlässlich des Jubiläums auch zwei Sonderlinien, um die Veranstaltungsorte anzubinden. Zum Tram-Betriebshof, zum MVG Museum und zur Technischen Basis bieten sich folgende Verbindungen an: Sonderlinie zum Tram-Betriebshof (Einsteinstraße 148): Von 11 bis 17 Uhr pendelte alle 10 Minuten eine nostalgische Tram-Sonderlinie zwischen Johannisplatz (Max-Weber-Platz) und Tram-Betriebshof. Zwischenhalte waren Wörthstraße, Ostbahnhof, Haidenauplatz und Grillparzerstraße. Sonderlinie zum MVG Museum (Ständlerstraße 20): Ebenfalls von 11 bis 17 Uhr fuhren historische Busse zwischen Tram-Betriebshof, Giesing Bf. und MVG Museum im 10-Minuten-Takt. |
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| Mit der Christkindltram durch den Advent | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die ChristkindlTram ist ab Samstag, 26.11.2011 wieder in der Adventszeit unterwegs. Die Trambahn dreht ihre Runden durch die Innenstadt - mit Glühwein, Kinderpunsch, Weihnachtsleckereien und festlicher Musik an Bord. Bis einschließlich Freitag, 23. Dezember, startet die Straßenbahn montags bis freitags von 15.30 bis 19 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 19.30 Uhr immer zur vollen und halben Stunde am Sendlinger Tor (Sonderhaltestelle Brunnenschleife). Die Rundfahrt in dem weihnachtlich dekorierten Zug dauert ca. 25 Minuten. Sie führt über das Isartor durch das Lehel zum Maxmonument und weiter durch die Theatinerstraße über Lenbachplatz und Karlsplatz (Stachus) zurück zum Sendlinger Tor. Im Einsatz ist wieder Pp-Wagenzug Nr. 2006/3014. Fahrkartenverkauf am Sendlinger Tor Fahrscheine sind während der Betriebszeiten der ChristkindlTram am Verkaufsstand an der Sonderhaltestelle Sendlinger Tor erhältlich. Dort werden auch warme Getränke und Lebkuchen von der Agentur Spurwechsel" angeboten. Fahrkarten für Erwachsene kosten 1,50 Euro. Kinder zahlen 50 Cent (6 bis 14 Jahre; unter 6 Jahre frei). Der Zu- und Ausstieg ist grundsätzlich nur am Sendlinger Tor möglich. Sonntags Kinderprogramm Damit die Fahrt durch die festliche Münchner Altstadt auch für die jüngeren Fahrgäste ein besonderes Erlebnis wird, findet an den vier Adventssonntagen jeweils von 12 bis 16 Uhr ein spezielles Kinderprogramm mit Zauberei und Ballonanimation statt. Am Dienstag, 6. Dezember, von 15.30 bis 19 Uhr kommt außerdem der Nikolaus in die MVG ChristkindlTram. |
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| Streckenbegehung St. Emmeram | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Als echter Blickfang erweist sich am Effnerplatz die 52 Meter hohe Skulptur "Mae West". Die Trasse führt von dort durch die Englschalkinger Straße und Cosimastraße zur Wendeschleife St. Emmeram in Oberföhring. Die Trasse führt auf einem Rasengleis im Mittelteiler der Straßen. Eine erhebliche Verbesserung stellt die erstmals in München gebaute Seilgleiterfahrleitung ohne Tragseil samt Aufhängung. Die Masten sind kleiner dimensioniert, so dass das System im Straßenraum optisch weniger präsent ist. | ![]() Zur Fotogalerie St. Emmeram |
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| M/m-Zug 2401/3404 bereichert die Turiner Museumslinie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach langer Vorbereitung durch die Straßenbahnfreunde München e.V. verließ am 27. Juli deren M4/m4-Zug 2401/3404 (Baujahr 1956) das Gelände in Blindheim, für den Transport nach Turin. Hier hat der Turiner Verein für historische Trambahnen (Associazione Torinese Tram Storici, ATTS) seinen Sitz, der eng mit den Turiner Verkehrsbetrieben GTT zusammenarbeitet. Dieser ist den Römischen Tramfreunden bereits als Retter einiger Stefer-Wagen bekannt. Der ATTS bekommt den M/m-Zug geschenkt und wird im Gegenzug die Trambahn restaurieren. Danach wird sie auf der Museumslinie 7 fahren, die am 27. März 2011 in Turin eröffnet wurde. Hier werden ausschließlich historische Fahrzeuge eingesetzt. Im Münchner Gleisnetz war kein Platz mehr für die beiden Wagen. Daher standen sie fünf Jahre lang in Bildheim im Freien, mussten Wind und Wetter aushalten. Dies hätte auf Dauer ihr sicheres Ende bedeutet. |
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| M4.65 2401 hat am 17.08.1982 auf der Linie 15 den Hauptbahnhof in Richtung Hanauer Straße verlassen. Foto: © Richard Feichtenschlager | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Daher war guter Rat teuer. Mit ihrer Restaurierung und späterem Einsatz als Turiner Tram ist dem Verein der Straßenbahnfreunde München eine geniale Lösung gelungen. Ihr Partnerverein ATTS kam vor einigen Jahren, um eine echte Münchner Tram für das Turiner Tramnetz zu bekommen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hatte keine mehr, weil sie alle nach Rumänien abgegeben hatte. Daher sprangen die Straßenbahnfreunde mit Triebwagen 2401 und seinem Begleiter 3404 ein, die auf einem Privatgelände in Blindheim an der Donau standen. Seit 1988 ist die Tram Eigentum des Vereins, nachdem sie ihre letzten Dienstjahre als Personalwagen der MVG an der Ständlerstraße absolviert hatte. Horst Miedreich, ein mittlerweile verstorbenes Mitglied des Vereins, spendierte damals 1200 Mark für den Kauf, um damit die Verschrottung zu verhindern. Nachdem der Betriebshof an der Westendstraße abgerissen worden war, brachte man die Wagen 2006 auf das Privatgelände. Ermöglicht hat den Transport nach Italien der letzte Willen des Vereinsmitglieds Reinhard Fuchs, der das Projekt aus seinem Nachlass finanzieren ließ. Ein Kran lud die Wagen auf zwei Lastwagen und dann ging es in die Eisenbahnwerkstatt Metalmeccanica Moretta (CN) nahe Turin, wo sie am 01. und 02. August ankamen. Dort werden 2401 und 3404 bis zum Jahr 2013 für das Turiner Gleisnetz umgebaut. Die Straßenbahnfreunde werden ihre Tram nicht ganz verlieren, denn wann immer die bayerischen Tramfreunde nach Turin kommen eine Freifahrt mit der Münchner Tram ist ihnen sicher. |
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| Weitere Variobahnen geliefert, R2.2-Redesign geht weiter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am 20. August ist die achte Variobahn in München angeliefert worden. Wagen 2314 ist gegen 01:00 Uhr am Betriebshof in Steinhausen angekommen. Bereits in den sechs Wochen davor kamen drei Wagen des Typs S1.5 in München an. Gleichzeitig ist auch das Redesign-Programm für den Typ R2.2 wieder aufgenommen worden. |
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Von Montag, 01.08.2011 bis Montag, 12.09.2011 wird in der Agnes-Bernauer-Straße (östlich Willibaldplatz), in der Westendstraße/Kreuzung Zschokkestraße, in der Bayerstraße zwischen Holzapfelstraße und Hauptbahnhof, in der Prielmayerstraße, am Lenbachplatz, in der Perusa- und der Maximilianstraße, am Maxmonument sowie im Bereich der Inneren Wiener Straße gebaut: | ![]()
Tram 15, 18, 19, 25, N17, N19
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Deshalb werden die Linien 18, 19 und die Nachtlinien N17 und N19 in den Sommerferien nicht bzw. nur stark eingeschränkt verkehren. |
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| Linie 18: Der Betrieb der Tram 18 wird während der Bauzeit eingestellt. Zwischen Effnerplatz und Max-Weber-Platz ersetzen die Linien 25 und zeitweise 15 die 18er. Zwischen Max-Weber-Platz und Isartor gibt es keinen Ersatz. Die nicht bedienten Haltestellen Wiener Platz, Am Gasteig und Deutsches Museum liegen jedoch in der Nähe der S- bzw.U-Bahnhöfe Max-Weber-Platz, Rosenheimer Platz und Isartor. Im Abschnitt Isartor - Hauptbahnhof bietet die Tram 17 Ersatz: Zwischen Hauptbahnhof und Westendstraße fährt der Ersatzbus 118. Zwischen Westendstraße und Gondrellplatz bietet der Ersatzbus 119 Anschluss. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linie 19: Die Tram 19 fährt im Osten verkürzt zwischen St.-Veit-Straße und Maxmonument. Zwischen Maxmonument und Pasing Marienplatz ist der Betrieb eingestellt. Anschluss zwischen Maxmonument und Hauptbahnhof bietet die Tram 17. Die Haltestellen Kammerspiele, Nationaltheater, Theatinerstraße und Lenbachplatz sind aufgehoben. Ausweichmöglichkeit bieten die nahe gelegenen U-Bahnhöfe Odeonsplatz, Marienplatz und Karlsplatz (Stachus). Zwischen Hauptbahnhof und Pasing bieten die Ersatzbusse 118 und 119 Anschluss mit notwendigem Umsteigen an der Haltestelle Siglstraße Nord oder U-Bahnanschluss an der Westendstraße. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linien 15/25: Die Tramlinie 25 (sowie spätabends und am Wochenende die Tramlinie 15) wird vom Max-Weber-Platz bis Effnerplatz verlängert. Sie ersetzen auf diesem Abschnitt die Linie 18. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ersatzbus 118 fährt an Stelle der Tramlinien 18 und 19 zwischen Hauptbahnhof und Westendstraße. In Fahrtrichtung Hauptbahnhof sind die Haltestellen Hermann-Lingg-Straße und Holzkirchner Bahnhof verlegt. Zusätzlich bedient wird die Haltestelle Hauptbahnhof Nord. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ersatzbus 119: Er fährt zwischen Pasing Marienplatz und Gondrellplatz. Er bietet Anschluss zu den U-Bahnlinien U4 und U5 am U-Bahnhof Westendstraße bzw. zum Ersatzbus 118 in Richtung Hauptbahnhof. Die Haltestelle Senftenauerstraße wird nur in Richtung Gondrellplatz bedient. Zum Umsteigen zwischen den Ersatzbussen 119 und 118 wird die Haltestelle Siglstraße Nord eingerichtet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die MünchenTram fährt wieder! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mit Beginn der Pfingstferien nimmt die MünchenTram wieder Fahrt auf. Heuer fährt sie von Samstag, 11. Juni bis Montag, 3. Oktober, jedoch nicht am 23.06. und 26.06.2011. Die Sondertram startet immer samstags, sonntags und an den Feiertagen jeweils um 11, 12, 13 und 14 Uhr ab Sendlinger Tor (Haltestelle an der Brunnenschleife) ihren Rundkurs um die Münchner Altstadt. Während der etwa 45-minütigen Fahrt berichten ausgebildete Gästeführer der Agentur Spurwechsel" über die Münchner Geschichte und Kultur sowie über das Alltagsleben und das aktuelle Stadt-geschehen. Eingesetzt wird wie immer eine Trambahn vom Typ M4.65. Sie stammt aus dem Jahr 1957 und hat über mehrere Jahrzehnte das Bild der Münchner Tram geprägt. Erwachsene zahlen 9 Euro. Studenten und Schüler fahren ermäßigt für 6 Euro. Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen 3 Euro. Mit dem Familienticket für 15 Euro können zwei Erwachsene und ihre Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Fahrkarten sind am Verkaufsstand an der Haltestelle Sendlinger Tor erhältlich. |
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| Die Münchentram vor dem Maximilianeum. Foto: © MVG/Wolfgang Wellige |
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| Vor 15 Jahren: Wiedereröffnung der Linie 17 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am 1. Juni 1996 ging die Linie 17 zwischen Hauptbahnhof und Romanplatz wieder in Betrieb. Sie verbindet seitdem den Osten (Effnerplatz) mit dem Westen (Amalienburgstraße). Dieses Ereignis ist bemerkenswert, weil mit der Reaktivierung der Verbindung nach Neuhausen und Nymphenburg der Startschuss für die Renaissance der Straßenbahn in München eingeläutet wurde. Die Strecke der "alten 17er" wurde 1983 auf Betreiben des damaligen OB Erich Kiesl (CSU) aufgegeben. Die Linie stelle einen Parallelverkehr zur ebenfalls 1983 eröffneten U1 (Hauptbahnhof - Rotkreuzplatz) dar, so die damalige Begründung. Politisch motiviert, denn die Linien trafen sich lediglich am Hauptbahnhof und verkehrten ansonsten in Entfernungen von bis zu mehreren Kilometern voneinander entfernt und hatten keinerlei Berührungspunkte. |
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| Auf der Erfolgsspur ist die Linie 17 seit ihrer Eröffnung. Hier Wagen 2108 am Romanplatz; Foto: © Richard Feichtenschlager | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Im OB-Wahlkampf 1984 spielte die Straßenbahn eine große Rolle und SPD-Herausforderer Georg Kronawitter zog u.a mit dem Versprechen einer Wiedereröffnung der Linie 17 in die politische Auseinandersetzung. Die Wahl gewann er damit, aber dennoch sollten noch 12 Jahre ins Land ziehen, bis 1996 der erste Zug in der Arnulfstraße rollte. Der nur sechsjährigen Amtszeit von OB Kiesl fielen rund 20 Kilometer Tramstrecken zum Opfer. Von diesen ist bei den heutigen Planungsgrundsätzen und Förderrichtlinien ein Gutteil für immer verloren. Um die Tram 17 nach 13 Jahren wieder in Betrieb zu nehmen, war teilweise ein neues Planungsfeststellungsverfahren erforderlich. Nach Erteilung der Baugenehmigung entstand die Neubaustrecke Hauptbahnhof Nord Hopfenstraße (550 Meter). Zwischen Hopfenstraße und Romanplatz wurden die seit 1983 ungenutzten Gleisanlagen komplett erneuert (3,5 km), ebenso auf der damaligen Linie 12 zwischen Romanplatz und Amalienburgstraße (2,1 km), hier teilweise in Form einer separaten Trasse. Die neue Tram durch die Arnulfstraße verkehrte von Anfang an beschleunigt, also mit Vorrangschaltung an den Ampeln. Sie verzeichnete einen so starken Zuspruch, dass sie ab 13. September 1999 durch die Verstärkerlinie 16 ergänzt wurde. Aber auch danach musste das Angebot mehrfach verstärkt werden. Aus den anfänglich prognostizierten 11.500 Fahrgästen pro Tag auf dem stärksten Abschnitt sind inzwischen fast doppelt so viele geworden: Allein zwischen Hauptbahnhof und Hopfenstraße befördert die Tram heute ca. 22.000 Fahrgäste pro Tag. Die Nachfrage im Gesamtnetz stieg im selben Zeitraum um rund ein Drittel. Neben Pendlern wird die Linie auch von Ausflüglern zum Hirschgarten, zum Schloss Nymphenburg oder zum Botanischen Garten genutzt und damit auch am Wochenende gut frequentiert. Zum diesjährigen Fahrplanwechsel am 11. Dezember steht eine erneute Ausweitung des Angebots an: Durch eine läängere Betriebszeit der Tram 16 zwischen Romanplatz und Sendlinger Tor wird auch an Sonn- und Feiertagen ein 5-Minuten-Takt realisiert (statt bisher 10-Minuten-Takt). An allen Tagen gilt zudem ein verlängerter 10-Minuten-Takt bis ca. 1 Uhr nachts (bisher 20-Minuten-Takt). Eine weitere Kapazitätserhöhung ergibt sich dadurch, dass auf der Linie 17 künftig ausschließlich Großraumwagen zum Einsatz kommen. Seit den 1990er-Jahren hat sich im Trambetrieb viel getan. Das System wurde vollständig modernisiert und ausgebaut. Bis Ende 2003 wurden sämtliche Linien beschleunigt. Bis 2001 wurden insgesamt 90 neue Fahrzeuge beschafft. Hiervon werden 50 der ersten Niederflur-Generation derzeit modernisiert und auf einen technisch und optisch zeitgemäßen Stand gebracht. Das Netz wurde von damals 65 auf demnächst 79 Kilometer erweitert. Dieser Zeitraum von 15 Jahren zeigt allerdings auch, dass es weitaus aufwendiger ist, Strecken in Betrieb zu nehmen als sie aufzulassen. Dennoch konnte und soll sich das Netz weiterentwickeln.
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| Tram schafft 2010 größten Fahrgastzuwachs | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schaffte 2010 einen Fahrgastrekord. Nach den endgültigen Zahlen hatte die MVG 2010 rund 512 Millionen Fahrgäste, 12 Millionen mehr als 2009. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4%. Im Bundesdurchschnitt wurden 0,4% mehr Fahrgäste gezählt als 2009. In den einzelnen MVG-Betriebszweigen U-Bahn, Bus und Tram legten die Zahlen 2010 wie folgt zu: Den größten Zuwachs verzeichnete die Straßenbahn mit einer Steigerung um 3,7% auf nunmehr 98 Millionen Fahrgäste. Die U-Bahn beförderte 360 Millionen Fahrgäste; dies entspricht einem Plus von gut 2,5%. Die Busse wurden ebenfalls stärker genutzt als 2009. Hier zählte die MVG 175 Millionen Kunden - eine Zunahme um 1,7%.
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| Münchner Akkutram schafft Weltrekord | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Münchner Variobahn Nr. 2301 fuhr am 25.05.2011 16 km ohne Oberleitung. Ein neuer Weltrekord! Der Versuch auf einer Teststrecke in Velten bei Berlin fand unter notarieller Aufsicht statt und wurde gutachterlich begleitet. Das Fahrzeug kommt vom Hersteller Stadler Pankow GmbH. Die Stadtwerke München (SWM) haben den Zug für die MVG mit einer Hochleistungsbatterie ausstatten lassen, um einen fahrleitungslosen Betrieb auf der Nordtangente zu ermöglichen. Sie hat einen besonders hohen verkehrlichen Nutzen, weil mit einem nur 2 km langen Lückenschluss die Einrichtung einer rund 8 km langen Tangentialverbindung von Neuhausen-Nymphenburg bis nach Bogenhausen möglich wäre, die nach allen Prognosen stark genutzt würde und daher auch zur Entlastung der Innenstadtstrecken beitragen könnte. Eine Durchbindung bis nach St. Emmeram würde eine Verlängerung auf bis zu 13 km ermöglichen. Ein km der Neubaustrecke verläuft allerdings durch den Englischen Garten. |
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Foto: © SWM-MVG |
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| Genau aus diesem Grund scheiterte 2001 ein erstes Planfeststellungsverfahren. Die zuständige Genehmigungsbehörde befürchtete damals, dass sich Fahrleitungen und Masten negativ auf das Landschaftsbild auswirken. Ein Gerichtsverfahren vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof bestätigte dies. Zu einem Urteil kam es nicht, da die SWM die Klage vorher zurück zogen. Die 380 kg schwere Batterie erfüllt alle Anforderungen, die sich aus der Münchner Streckencharakteristik ergeben. Berücksichtigt wurden unter anderem die Länge der fahrleitungslosen Strecke durch den Englischen Garten (ca. 1 km), ein Haltestellenaufenthalt, ein weiterer ggf. erforderlicher betrieblicher Stopp, jeweils mit Bremsen und Anfahren, sowie die Topographie. Ausgelegt ist die Batterie zudem darauf, dass die Trambahn diesen Abschnitt nicht nur einmal, sondern zweimal ohne Nachladen bewältigen könnte, wenn ansonsten unter Fahrleitung gefahren und eine Wiederaufladung des Speichers ermöglicht wird. Der Testzug kommt zurück nach München, sobald die Technische Aufsichtsbehörde bei der Regierung von Oberbayern die Zulassung für die Fahrzeuge vom Typ Variobahn erteilt hat. In München werden dann weitere Testfahrten im MVG-Netz stattfinden. |
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| Sollte sich auch dabei herausstellen, dass die Batterie-Technik reibungslos funktioniert und allen Anforderungen genügt, streben SWM/MVG einen erneuten Antrag auf Planfeststellung für die Nordtangente an. Dazu soll ein Stadtratsbeschluss erwirkt werden. Doch der Freistaat sperrt sich weiterhin gehen die Querung des Englischen Gartens. Bayerns Finanzminister Fahrenschon sieht nun in technischen Einbauten "wie Schienen und Signale" als unüberwindliche Hindernisse. "Daher wird einer Tram durch die grüne Lunge Münchens keinesfalls zugestimmt." Diese Ausge verwundert. Warum auf einer durchgängigen Strecke Signale erforderlich sein sollen ist rätselhaft. Die Gleise würden zudem niveaugleich im Straßenbelag eingebettet. Mit der Teerstraße durch den Park auf der alle 2,5 Minuten ein Linienbus durch den Park rauscht hat der Minister dagegen kein Problem. | ![]() |
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| Michael Daum, Stadler Deutschland, Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner und MVG-Chef Herbert König (v. links) ; Foto: © SWM-MVG | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| R2.2-Redesign-Wagen dürfen in den Betriebseinsatz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Endlich ist es soweit: Die Regierung von Oberbayern hat der MVG am 16. Mai 2011 die vorläufige Genehmigung für die Inbetriebnahme der ersten drei modernisierten Straßenbahnen vom Typ R 2.2 erteilt, nachdem die erforderlichen technischen Sicherheitsanforderungen nachgewiesen wurden. Seit 25.05.2011 sind die Wagen 2121, 2124 und 2125 im Fahrgastbetrieb im Einsatz.
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Foto: © SWM-MVG |
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Die Tramlinien 17 und 18 fahren von Montag, 16. Mai bis einschließlich Sonntag, 26. Juni 2011 nicht zum Effnerplatz. Grund für die Änderungen sind folgende Bauarbeiten:
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| Linie 17: Zwischen Isartor und Effnerplatz fährt der Ersatzbus 117 statt der Straßenbahn; bis einschließlich 13. Juni entfällt in Fahrtrichtung Effnerplatz die Haltestelle Herkomerplatz. Zudem müssen mehrere Haltestellen verlegt werden (z. B. Mauerkircherstraße, Nationalmuseum/Haus der Kunst, Lehel). Zwischen Sendlinger Tor und Isartor verkehrt nur die Linie 18. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linie 18: Zwischen Max-Weber-Platz und Effnerplatz pendelt der Ersatzbus 118 anstelle der Tram. Die Straßenbahn wendet am Max-Weber-Platz über Wörthstraße - Orleansstraße - Einsteinstraße. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linie N17: Der Ersatzbus N117 übernimmt den Streckenabschnitt Karlsplatz (Stachus) - Effnerplatz | Die Linie 18 wendet über Ostbahnhof und Einsteinstraße. Hier passiert Wagen 2132 gerade den Bordeauxplatz. Foto: © Richard Feichtenschlager |
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| Nach Abschluss dieser Bauarbeiten werden ab 27. Juni 2011 unter anderem die Straßenbahngleise in der Müllerstraße erneuert. Dazu werden die Linien 17 und 18 bis Ende Juli zwischen Hauptbahnhof bzw. Sendlinger Tor und Isartor unterbrochen. Während die Linie 17 anschließend wieder regulär in Betrieb geht, entfällt die Linie 18 während der Sommerferien komplett. Grund dafür sind verschiedene Baumaßnahmen im Gleisbereich. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Neues Gleisdreieck am Nordbad in Betrieb | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die erste Gleiserneuerung des Jahres wurde nach Plan beendet. Nach fünf Wochen ist das Gleisdreieck am Nordbad erneuert. Es wird von den Linien 12 und 27 befahren. Die Maßnahme umfasst auf rund 2.000 m² Straßenraum 6 Weichen, 3 Kreuzungen und 300 Meter Anschlussgleise in der Schleißheimer Straße, der Schwere-Reiter-Staße und der Hohenzollernstraße. Neben den Schienen nebst deren Unterbau und technischen Einrichtungen haben die Stadtwerke auch die Fahrbahn im Gleisbereich erneuert und die Haltestelle Nordbad mit Rillenplatten für Sehbehinderte ausgestattet. Bis zu 40 Arbeiter waren gleichzeitig im Einsatz. Die Tramlinien 12 und 27 verkehren seit Montag, 16. Mai wieder regulär. Ab 16. Mai wird das Bauprogramm auf den östlichen Abschnitten der Linien 17 und 18 fortgesetzt. Beide Linien verkehren bis einschließlich Sonntag, den 26. Juni nicht zum Effnerplatz. |
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Der Planungsausschuss des Stadtrats hat am 12.01.2011 beschlossen, mit der Planung der Linie 23 von Schwabing Nord zum Kieferngarten zu beginnen. Gleichzeitig soll eine Line 24 zwischen den U-Bahnhöfen Kieferngarten und Am Hart fahren. Beides hatte das Planungsreferat vorgeschlagen, um das Nahverkehrsnetz im Münchner Norden zu verbessern. Der ursprüngliche Plan, die Linie 23 über Euro-Industriepark, Siedlung Neuherberg und Harthof zum Goldschmiedplatz zu verlängern ist damit hinfällig. Die Planer haben dafür in der Wirtschaftlichkeitsberechnung nur ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 0,3 ermittelt. Die notwendigen Zuschüsse vom Bund für den Bau fließen jedoch erst ab einem Faktor 1,0. Diesen erreichen die nun beschlossenen Planungen. Die Kosten werden mit 41 Millionen Euro beziffert. Da das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 2019 ausläuft, ist die Finanzierung des Projektes noch ungewiss. Durchgefallen sind die untersuchten U-Bahn-Verlängerungen: Am Hart - Kieferngarten mit einem Kosten-Nutzen-Faktor von 0,2; Moosach - S-Bahnhof Allach mit einem Kosten-Nutzen-Faktor von weniger als 0,3; Moosach - S-Bahnhof Untermenzing mit einem Kosten-Nutzen-Faktor von 0,3 und Olympia Einkaufszentrum - S-Bahnhof Fasanerie mit einem Kosten-Nutzen-Faktor von 0,5. |
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