Baustellenlinien
Umleitungssymbol Während der Gleiserneuerung am Hauptbahnhof und in der Prielmayerstraße richtet die MVG ab 25. Juli 2005 zum Ersten Mal »Baustellen-Tramlinien« ein. Diese erkennt man an ihrer 30er-Nummer. Das gelbe Umleitungssymbol wird erstmalig und künftig immer verwendet, wenn eine Linie umgeleitet wird. Es wird hinter der Frontscheibe jedes von einer Umleitung betroffen Linienfahrzeugs zu sehen sein und alle Baustellen-Informationen und Infotafeln kennzeichnen. Alle Symbole, Schilder, Infos und Fahrpläne sind leuchtend Neongelb. Die Linie 29 wurde zwar nicht als solche bezeichnet, diente jedoch genau dem selben Zweck wie die späteren Baustellenlinien. Im Sommer 2009 verwendete die MVG erstmals die Bezeichnung "Ersatztramlinie".
Linie U2: Bauarbeiten am U-Bahnhof Sendlinger Tor, 14./15.10.2017 und 31.10./01.11.2017
Hermann-Lingg-Straße - Karslplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Ostfriedhof - Wettersteinplatz
Wegen Sanierung und Erweiterung des U-Bahn-Bauwerks am Sendlinger Tor verkehren 2017 die U-Bahnlinien U1 und U2 in den Nachtstunden, insbesondere jedoch an etlichen Wochenenden, zwischen Hauptbahnhof und Kolumbusplatz durch den eingleisigen Betrieb nur eingeschränkt. Vor allem tagsüber ist der 20-Minuten-Takt für das Fahrgastaufkommen nicht ausreichend. Die MVG verstärkte die Buslinien 58 und X98, setzte aber auch auf die zuaätzliche Tram E17 zwischen Wettersteinplatz und Ottostraße. Letztere wurde allerdings nur wenig genutzt, was auch der geringen Bekanntheit bzw. Werbung geschuldet war. Im Sommer wurde sie daher unangekündigt wieder eingestellt.
Am Wochenende 14./15. Oktober 2017 fährt die neue Ersatztram „U2“ zwischen Hermann-Lingg-Straße und Wettersteinplatz im 10-Minuten-Takt. Die Betriebszeiten sind am Samstag ab 20 Uhr bis Mitternacht und Sonntags zwischen 9 Uhr und Mitternacht. Die U-Bahnlinie U1 ist zwischen Hauptbahnhof und Kolumbusplatz unterbrochen. Die U2 fährt in diesem Abschnitt nur alle 20 Minuten. In der Fraunhoferstraße war der Takt am Wochenende durch die zusätzlich anlässlich der Kirchweihdult fahrenden Sonderlinie (erwartet wurde eine Linie E39, wie zuletzt zur Jakobidult im Sommer 2006) zwischen Ottostraße und St.-Martins-Platz zusätzlich verdichtet. Tatsächlich fuhr dann die Linie 17, was für die Fahrgäste eher verwirrend war, da die Linie eigentlich wegen der Bauarbeiten nicht fuhr.

Am 14./15.10.2017 sorgte die MVG dann zusätzlich mit der auf den Fahrzeugen der Ersatzlinie U2 angezeigten Linienbezeichnung "U602" für Verwirrung. Immerhin konnte diese Ersatzlinie die hohen Fahrgastmengen am Samstagabend und den ganzen Sonntag über gut bewältigen. Doch dies war erst möglich, als das Infopersonal an den Knoten-U-Bahnhöfen sowie das U-Bahnpersonal gezielt auf die sogenannte “U602" an der Oberfläche verwies. Ursächlich für diese Panne waren die Bordcomputer in den Fahrzeugen. Eine Linie wird in diesen eingestellt, damit die Infobildschirme zutreffende Haltestellen anzeigen und zugleich für die Grüne Welle an den Lichtsignalanlagen gesorgt ist. Um ein Sonderzeichen richtig anzuzeigen, gibt es daher Codes, die der Bordcomputer dann in das passende Symbol verwandelt. Bei der U-Bahn-Ersatzlinie U2 sollte die voranstehende “60” für die Anzeige eines U sorgen. Tatsächlich wurden auf den Zielanzeigern der Straßenbahnen aber aufgrund einer fehlerhaften Programmierung sowohl das "U" als auch der Code "60" und die Liniennummer "2", also "U602" angezeigt. Die Fahrgäste an den Haltestellen hielt das dann aus Verunsicherung oft vom Einsteigen ab. Nachdem die MVG mit Lautsprecherdurchsagen an den Haltestellen auf diesen Fehler hinwiesen nutzten deutlich mehr Fahrgäste die Linie “U602". Summa sumarum also keine gynz gelungener Versuch.
Die R2.2 2214 (Linie "U602") und 2204 (Linie 39) begegnen sich am 15.10.2017 am Mariahilfplatz.
R2.2 Nr. 2128 ist auf der Linie U2 in der Bayerstraße dabei in das Wendedreieck an der Martin-Greif-Straße zu fahren.
An den beiden Feiertagen 31.10.2017 (Reformationstag) und 01.11.2017 (Allerheiligen) wurde die Trambahnlinie U2 erneut auf die Gleise geschickt.
Linie 29: Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke, 11.01.2003-14.09.2003
Ostbahnhof - Max-Weber-Platz - Gasteig - Isartor - Maximilianstraße - Theatinerstraße - Stachus - Hauptbahnhof - Romanplatz
Ab 11.01.2003 begannen die Bauarbeiten zum Einbau einer neuen Signalanlage auf der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof. Damit konnten 2004 stündlich 30 statt vorher nur 24 S-Bahnzüge durch den Tunnel fahren können, womit die Voraussetzungen für den 10-Minuten-Takt auf drei Linien (S 2, 5, 8) in der Hauptverkehrszeit geschaffen wurden. Für die Bauarbeiten wurden vom 11.01.03 - 15.09.03 und vom 11.10.03 - 24.11.03 Wochenendsperrungen von Samstag 20.00 Uhr bis Montag 4.00 Uhr notwendig. Da die Stammstrecke ausser Betrieb war, wurde in dieser Zeit neben einer verstärkten U2 und U 5, ein Bus und eine Tambahnlinie 29 eingerichtet. Letztere befuhr die Strecke Ostbahnhof - Max-Weber-Platz - Gasteig - Isartor - Maximilianstraße - Theatinerstraße - Stachus - Hauptbahnhof - Romanplatz. Damit kehrte die am 18.03.1989 eingestellte Linie 29 (damals St.-Veit-Straße - Ostbahnhof - Max-Weber-Platz - Maximilianstraße - Stachus - Hauptbahnhof - Willibaldplatz) für einige Monate auf die Gleise zurück.
Wegen der geringen Auslastung der Linie, die nur am Wochenende verkehrte, wurde sie vorzeitig zum 14.09.2003 abbestellt. Aus dem selben Grund war der Takt bereits vorher von 10 auf 20 Minuten gestreckt worden. Der ebenfalls verkehrende Bus-Pendelverkehr übernahm den S-Bahn-Ersatzverkehr vollständig. Die Bussestrecke verlief im Gegensatz zur Trambahn parallel zur S-Bahn-Strecke und wurden daher viel besser frequentiert. Die Tram fuhr auf einem umständlichen Linienweg, der wegen der langen Fahrzeit allenfalls für Trambahnfans attraktiv war, jedoch für Fahrgäste sehr umständlich und schwer zu durchblicken. Die 29er fuhr am Wochenende vor der Wiesn zum letzten Mal.
Linie 29: Pendellinie wegen Open Air-Oper, 31.07.2016
Stiglmaierplatz - Hauptbahnhof Nord - Kalrsplatz Nord - Lenbachplatz - Maxmonument
Am 31. Juli 2016 war eigentlich die Open Air-Oper "Der Meistersinger von Nürnberg" geplant. Nach dem dramatischen Vorkommnis die vorherige Woche im Olympia-Einkaufszentrum wurde die Aufführung jedoch verschoben. Auch die Tram wäre von der Veranstaltung betroffen, da die Übertragung direkt vor dem Nationaltheater auf dem Max-Josephs-Platz stattgefunden hätte. Die vorgesehene Umleitung der Linien 19 und 38 konnte trotz der Absage wegen der bereits geplanten Fahrereinteilung nicht so kurzfristig geändert werden. Daher entschied sich die MVG für eine Pendellinie, als Tram 29, zwischen Stiglmaierplatz und Maxmonument. Die Linien 19 und 38 wendeten im Osten am Maxmonument, die Linie 19-West wechselte am Hauptbahnhof auf die Linie 17 zur Amalienburgstraße. Die Linie 38-West fuhr aufverkürzt zwischen Lothstraße und Ottostraße. Die Tramlinie 29fuhr mit vier Kurseen von Umleitungsbeginn um 14.00 Uhr bis etwa 16.30 Uhr und nach der Trauerfeier in der Frauenkirche ssowie im Landtag (Sperrung Maximilianstraße) zwischen ca. 17.30 und 22.00 Uhr.
Linie 30, N30: Gleisbauarbeiten am Karlsplatz (Stachus) und in der Sonnenstraße, 20.03.2006-17.04.2006
Pelkovenstraße - Leonrodplatz - Karlsplatz (Stachus) Nord - Prielmayerstraße - Kurfürstenplatz - Petuelring
R2.2 2109 L30 Prielmayerstraße 13.04.06,
Foto: © Richard Feichtenschlager Nach mehr als 30 Jahren Betrieb waren am südlichen Karlsplatz und in der Sonnenstraße (Höhe Schwanthalerstraße) die Gleise abgefahren und mussten ersetzt werden. Etwa 500 Meter neue Gleise wurden bei dieser Baumaßnahme verlegt. Vom 20. März bis einschließlich 17. April 2006 war der Streckenabschnitt Karlsplatz - Sendlinger Tor für den Trambahnverkehr gesperrt.
Die Sonderlinie 30 ersetzte die Tram 20 zwischen Pelkovenstraße und Karlsplatz (Stachus) Nord sowie die Tram 27 im Norden zwischen Karlsplatz Nord und Petuelring. Die Haltestelle Karlsplatz (Stachus) befand sich in der Prielmayerstraße.
Die Baustellenlinie N30 fuhr statt der N20 und N27 im Norden auf der Strecke Pelkovenstraße - Karlsplatz (Nord) - Petuelring.
Am 13.04.2006 ist R2.2 2109 auf der Baustellenlinie 30 in der Prielmayerstraße unterwegs. Hinter der Frontscheibe befindet sich das neongelbe Umleitungssymbol.
Linie 31: Gleiserneuerung am Hauptbahnhof und in der Prielmayerstraße, 25.07.2005-31.08.2005
Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof - Leonrodplatz - Westfriedhof
P-Zug 2005+3005 am 26.07.05 an der Borstei auf der Linie 31, Foto: © Richard Feichtenschlager Da die Trambahngleise im Bereich Prielmayerstraße und Bahnhofplatz Nord ersetzt werden müssten, waren vom 25. Juli bis 12. September Änderungen bei den Trambahnlinien 12, 16, 17, 19, 20, 21, N17, N19 und N20 nötig. Die Bauarbeiten liefen in zwei Phasen ab.
Die Tramlinie 31 ersetzte in der Phase I. die Tram 19 zwischen Pasing und Hauptbahnhof und die Tram 21 zwischen Hauptbahnhof und Westfriedhof. Die Abfahrtszeiten waren identisch mit den gewohnten Fahrzeiten der Tramlinien 19 und 21. Im Spätverkehr ab 21 Uhr sowie sonntags fuhr die Linie 31 nur zwischen Stiglmaierplatz und Pasing.
P/p-Zug 2005/3005 auf der Baustellenlinie 31 an der Haltestelle Borstei am 26.07.2005. Im Zielschild das neongelbe Umleitungssymbol.
Linie 32: Gleisbauarbeiten in Neuhausen und in der Barer Straße, 03.04.2009-19.04.2009
Petuelring - Kurfürstenplatz - Scheidplatz.
R2.2 2104, Baustellenlinie 32,  Scheidplatz 09.04.2009 , Foto: © Richard Feichtenschlager Die Gleise der Linie 12 in Neuhausen und der Linie 27 in der Barer Straße sowie Dehnfugen an der Decke des Stachus-Bauwerks wurden saniert. Daher wurden beide Linien zeitweise durch Ersatzbusse ersetzt bzw. Baustellentramlinien eingesetzt. Betroffen war auch die mit der Linie 12 verbundene Linie 16.Die betroffenen Streckenabschnitte waren ca. 30 Jahre alt und hatten damit das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. In der Romanstraße, in der Nymphenburger Straße sowie auf einem kurzen Stück der Leonrodstraße wurden etwa 750 Meter Gleis und zwei Weichen ausgetauscht. Außerdem wurde die Haltestelle Rotkreuzplatz erneuert.
In der Barer Straße wurden die Gleise zwischen Theresien- und Schellingstraße sowie ein kleines Stück in der Ottostraße jeweils stadtauswärts ausgetauscht (insgesamt gut 500 Meter). Die Erneuerung der stadteinwärtigen Gleise erfolgte in den Pfingstferien.
Im Nordabschnitt zwischen Petuelring und Kurfürstenplatz fuhr statt der Linie 27 die Baustellentram 32. Sie ersetzte gleichzeitig die Tram 12 zwischen Kurfürstenplatz und Scheidplatz.
R2.2 2104 kommt auf der Baustellenlinie 32 am Scheidplatz an (09.04.2009).
Linie 32: Gleisbauarbeiten in der Barer Straße, 29.05.2009-14.06.2009
Scheidplatz – Kurfürstenplatz – Petuelring
Die Tram 27 fuhrt vom 29.05. - 14.06.2009 nicht. Nachdem in den Osterferien bereits die stadtauswärtigen Gleise in der Barer Straße erneuert wurden, stnd nun der Austausch der stadteinwärtigen Gleise an. Darüber hinaus wurde die Sanierung der Dehnfugen des Stachus-Bauwerks im Bereich Karlsplatz (Stachus) und Sonnenstraße fortgesetzt. Aus diesem Grund waren die Gleise der Tram 27 in der Barer Straße sowie am Stachus von Freitag, 29. Mai, ca. 9 Uhr bis einschließlich Sonntag, 14. Juni gesperrt. Die Tram 27 entfiel in diesem Zeitraum komplett. Sie wurde jedoch wie folgt ersetzt:
Schwanseestraße – Karlsplatz (– Romanplatz): Baustellentram 36 statt Tram 27 und Tram 16; Karlsplatz Nord – Kurfürstenplatz: Ersatzbus 127 statt Tram 27; (Scheidplatz –) Kurfürstenplatz – Petuelring: Baustellentram 32 statt Tram 27; NachtTram N27: Ersatzbus N127 statt N27 zwischen Karlsplatz (Stachus) Nord und Petuelring
Linie 35: Gleisbauarbeiten am Max-Weber-Platz, Isartorplatz und Baufugensanierung am Karlsplatz (Stachus), 03.08.2009-14.09.2009
Grünwald/Großhesseloher Brücke - Ostfriedhof - Max-Weber-Platz (zurück über Ostbahnhof) - St.-Veit-Straße
Baustellenlinie 35, Berg-am-Laim-Str./Fehwiesenstraße, 06.08.2009; R3.3 2206, Foto: © Richard Feichtenschlager Am Stachus wurden die Baufugen des Untergeschosses zum Teil von der Oberfläche aus saniert. Am Isartor und Max-Weber-Platz wurden die ca. 30 Jahre alten Schienen und Weichen ersetzt. In der Ismaninger Straße wurde die Fahrbahn erneuert. Diese Linie ersetzte die Linien 15/25 sowie den Ostast der Linie 19 zur St.-Veit-Straße.
Die Baustellenlinie 35 in der Berg-am-Laim-Str., 06.08.2009; R3.3 2206
Linie 35: Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof und in der Tegernseer Landstraße, 08.06.2015-09.08.2015
Max-Weber-Platz - Ostfriedhof - Schwanseestraße
Nachdem einige Jahre auf die Einrichtung von Baustellenlinien verzichtet wurde, verkehrte vom Montag, 8. Juni 2015 bis 9. August 2015 die Linie 35 zwischen Max-Weber-Platz und Schwanseestraße in Phase II der Bauarbeiten am Ostfriedhof. Grund hierfür waren die Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof, der saniert und zum Vollstern ausgebaut wurde sowie die Gleiserneueung in der Tegernseer Landtraße zwischen Tegernseer Platz und Grünwalder Straße / Candidstraße. In den benachbarten Streckenabschnitten wurden weitere Gleise ausgetauscht, Haltestellen barrierefrei gestaltet sowie Fahrbahnsanierungen durchgeführt. Die Linie 35 ersetzte einem Teilabschnitt der Linie 17 (Ostfriedhof - Schwanseestraße) und den Nordabschnitt der Linien 15/25 zwischen Max-Weber-Platz und Ostfriedhof.
R2.2 Nr. 2114 in der Steinstraße auf der Linie 35 (17.07.2015)
Linie 36: Gleisbauarbeiten in Neuhausen und in der Barer Straße, 03.04.2009-19.04.2009
Schwanseestraße - Ostfriedhof - Sendlinger Tor - Karlsplatz (Stachus) - Hauptbahnhof - Romanplatz.
Foto: © Richard Feichtenschlager Die Gleise der Linie 12 in Neuhausen und der Linie 27 in der Barer Straße sowie Dehnfugen an der Decke des Stachus-Bauwerks wurden saniert. Daher wurden beide Linien zeitweise durch Ersatzbusse ersetzt bzw. Baustellentramlinien eingesetzt. Betroffen war auch die mit der Linie 12 verbundene Linie 16.Die betroffenen Streckenabschnitte waren ca. 30 Jahre alt und hatten damit das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. In der Romanstraße, in der Nymphenburger Straße sowie auf einem kurzen Stück der Leonrodstraße wurden etwa 750 Meter Gleis und zwei Weichen ausgetauscht. Außerdem wurde die Haltestelle Rotkreuzplatz erneuert.
In der Barer Straße wurden die Gleise zwischen Theresien- und Schellingstraße sowie ein kleines Stück in der Ottostraße jeweils stadtauswärts ausgetauscht (insgesamt gut 500 Meter). Die Erneuerung der stadteinwärtigen Gleise erfolgte in den Pfingstferien.
Im Südabschnitt zwischen Schwanseestraße und Karlsplatz (Stachus) verkehrt anstelle der Linie 27 die Baustellentram 36. Sie ersetzte außerdem die Tram 16 zwischen Sendlinger Tor und Romanplatz.
Der P/p-Zug 2021/3037 ist am 09.04.2009 auf der Baustellenlinie 36 am Romanplatz abfahrbereit.
Linie 36: Gleisbauarbeiten in der Barer Straße, 29.05.2009-14.06.2009
Schwanseestraße – Karlsplatz – Romanplatz
Die Tram 27 fuhrt vom 29.05. - 14.06.2009 nicht. Nachdem in den Osterferien bereits die stadtauswärtigen Gleise in der Barer Straße erneuert wurden, stnd nun der Austausch der stadteinwärtigen Gleise an. Darüber hinaus wurde die Sanierung der Dehnfugen des Stachus-Bauwerks im Bereich Karlsplatz (Stachus) und Sonnenstraße fortgesetzt. Aus diesem Grund waren die Gleise der Tram 27 in der Barer Straße sowie am Stachus von Freitag, 29. Mai, ca. 9 Uhr bis einschließlich Sonntag, 14. Juni gesperrt. Die Tram 27 entfiel in diesem Zeitraum komplett. Sie wurde jedoch wie folgt ersetzt:
Schwanseestraße – Karlsplatz (– Romanplatz): Baustellentram 36 statt Tram 27 und Tram 16;  Karlsplatz Nord – Kurfürstenplatz: Ersatzbus 127 statt Tram 27; (Scheidplatz –) Kurfürstenplatz – Petuelring: Baustellentram 32 statt Tram 27; NachtTram N27: Ersatzbus N127 statt N27 zwischen Karlsplatz (Stachus) Nord und Petuelring
Linie 37: Gleisbauarbeiten am Karlsplatz (Stachus) und in der Sonnenstraße, 20.03.2006-17.04.2006
Amalienburgstraße - Romanplatz - Hauptbahnhof - Lautensackstraße - Gondrellplatz
R2.2 2158 L37 Hauptbahnhof Nord 13.04.06,
Foto: © Richard Feichtenschlager Nach mehr als 30 Jahren Betrieb waren am südlichen Karlsplatz und in der Sonnenstraße (Höhe Schwanthalerstraße) die Gleise abgefahren und mussten ersetzt werden. Etwa 500 Meter neue Gleise wurden bei dieser Baumaßnahme verlegt. Vom 20. März bis einschließlich 17. April 2006 war der Streckenabschnitt Karlsplatz - Sendlinger Tor für den Trambahnverkehr gesperrt.
Die Baustellen-Tramlinie 37 ersetzte die Tram 17 zwischen Amalienburgstraße und Hauptbahnhof sowie die Tram 18 zwischen Hauptbahnhof und Gondrellplatz.
Am 13.04.2006 ist R2.2 2158 auf der Baustellenlinie 37 am Hauptbahnhof Nord unterwegs.
Linie 37: Bauarbeiten am Stachus-Bauwerk in der Bayerstraße, 04.08.2008-04.09.2008
Amalienburgstraße - Romanplatz - Hauptbahnhof - Lautensackstraße - Gondrellplatz
Da die Deckenfuge des Stachus-Bauwerks (U-/S-Bahnhof mit Ladengeschoss) saniert wurde, kam es in den Sommerferien zeitweise zu Beeinträchtigungen bei den Tramlinien 16, 17, 18 und N17. Die Bauarbeiten in der Bayerstraße fanden vom 4. August bis 4. September statt. An 9 von 32 Bautagen kam es ganztägig zu einer Sperrung der Strecke. Von 4. -  8. August, sowie von 1. - 4. September war dies der Fall. An den übrigen 23 Tagen von 9. - 31. August war der Betrieb der Tram jeweils zwischen ca. 22.45 Uhr und Betriebsschluss eingestellt.
Westlich des Hauptbahnhofs fuhrt die Baustellen-Tram 37 anstelle der Tramlinien 16, 17 und 18. Die Baustellenlinie fuhr von der Amalienburgstraße über den Hauptbahnhof zum Gondrellplatz. Sie ersetzte damit die Tram 16 sowie die westlichen Linienäste der Tram 17 (Hauptbahnhof – Amalienburgstraße) und der Tram 18 (Hauptbahnhof – Gondrellplatz).
Linie 37: Gleisbauarbeiten am Max-Weber-Platz, Isartorplatz und Baufugensanierung am Karlsplatz (Stachus), 03.08.2009-14.09.2009
Amalienburgstraße - Romanplatz - Hauptbahnhof - Lautensackstraße - Gondrellplatz
2021+3037 L37, Westendstraße/Nördlinger Straße, 12.08.2009;
Foto: © Richard Feichtenschlager Am Stachus wurden die Baufugen des Untergeschosses zum Teil von der Oberfläche aus saniert. Am Isartor und Max-Weber-Platz wurden die ca. 30 Jahre alten Schienen und Weichen ersetzt. In der Ismaninger Straße wurde die Fahrbahn erneuert. Diese Linie ersetzte die Westäste der Linien 17 (Amalienburgstraße) und 18 (Gondrellplatz).
P/p-Zug 2021 mit 3037 auf der Linie 37 in der Westendstraße/Ecke Nördlinger Straße am 12.08.2009.
Linie 37: Sanierung des Stachus-Untergeschosses, 02.11.2009-07.11.2009
Amalienburgstraße - Romanplatz - Hauptbahnhof - Lautensackstraße - Gondrellplatz
Wegen Bauarbeiten zur Sanierung des Sachus-Untergeschosses mussten zwei Gleise der Tramhaltestelle am Karlsplatz gesperrt werden. Die Linien 17 und 18 befuhren daher den Abschnitt Karlsplatz (Stachus) - Hauptbahnhof nicht. Die Linie 16 verkehrte nicht. Die Tram 17 und 18 fuhren vom Effnerplatz kommend ab Karlsplatz (Stachus) weiter zur Haltestelle Ottostraße und endeten dort. Im Westteil verkehrte zwischen Amalienburgstraße, Hauptbahnhof und Gondrellplatz die Ersatztramlinie 37. Die Strecke zwischen Karlsplatz (Stachus) und Hauptbahnhof wurde wie gewohnt von den Trambahnlinien 19, 20, 21 befahren.
Die NachtTram N17 verkehrte zwischen Effnerplatz und Karlsplatz (Stachus). Die Strecke vom Karlsplatz (Stachus) zur Amalienburgstraße wurde durch den Ersatzbus N117 bedient.
Linie 37: Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof und in der Tegernseer Landstraße, 15.09.2015-29.11.2015
Petuelring - Nordbad - Kurfürstenplatz - Karlsplatz (Stachus) - Ostfriedhof - Grünwald
Ab 15. September 2015 bis 29.11.2015 wurden im Rahmen der Phase III der Bauarbeiten am Ostfriedhof zwei Baustellenlinien eingesetzt: Die Trambahnlinien 37 und 38 stellten die Verbindung von Schwabing nach Grünwald bzw. zur Großhesseloher Brücke her. Dabei sorgt die Linie 37 für die Verknüpfung von Tram 27 und Tram 25, während die 38er die Linien 28 und 15 zwischen Scheidplatz und Großhesseloher Brücke ersetzte. Grund hierfür waren die Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof, der saniert und zum Vollstern ausgebaut wurde sowie die Gleiserneueung in der Tegernseer Landtraße zwischen Tegernseer Platz und Grünwalder Straße / Candidstraße. In den benachbarten Streckenabschnitten wurden weitere Gleise ausgetauscht, Haltestellen barrierefrei gestaltet sowie Fahrbahnsanierungen durchgeführt.
Linie 38: Bauarbeiten in der Müllerstraße, Ecke Thalkirchner Straße, 29.05.2007-17.06.2007
Gondrellplatz - Westendstraße - Hauptbahnhof - Karlsplatz (Stachus) Nord - Karolinenplatz - Kurfürstenplatz - Petuelring
Nach über 20 Jahren musste das Gleiskreuz in der Müllerstraße/Ecke Thalkirchner Straße erneuert, die Fahrleitung neu ausgerichtet und die Fahrbahn saniert werden. Aus diesem Grund kam es von 29. Mai bis  17. Juni, parallel zu den laufenden Bauarbeiten in der Müller- und Rumfordstraße, zu Änderungen bei der Tramlinie 18 sowie bei der Tram 27 und der Tram N27. Um den Fahrgästen die Orientierung zu erleichtern, verkehrte zwischen Gondrellplatz und Petuelring die Baustellen-Linie 38. Um weitere Behinderungen zu vermeiden, koordinierte die SWM die Gleisbaumaßnahme in der Müller-/Thalkirchner Straße mit der notwendigen Sanierung einer Dükeranlage der U-Bahn.
Die Tram 38 ersetzte die Tram 18 im Westen und die Tram 27 im Norden. Sie fuhr auf folgender Strecke: Gondrellplatz - Westendstraße - Hauptbahnhof - Karlsplatz (Stachus) Nord - Karolinenplatz - Petuelring und zurück.
Linie 38: Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof und in der Tegernseer Landstraße, 15.09.2015-29.11.2015
Scheidplatz - Kurfürstenplatz - Karlsplatz (Stachus) - Ostfriedhof - Großhesseloher Brücke
Ab 15. September 2015 bis 29.11.2015 wurden im Rahmen der Phase III der Bauarbeiten am Ostfriedhof zwei Baustellenlinien eingesetzt: Die Trambahnlinien 37 und 38 stellten die Verbindung von Schwabing nach Grünwald bzw. zur Großhesseloher Brücke her. Dabei sorgt die Linie 37 für die Verknüpfung von Tram 27 und Tram 25, während die 38er die Linien 28 und 15 zwischen Scheidplatz und Großhesseloher Brücke ersetzte. Grund hierfür waren die Gleisbauarbeiten am Ostfriedhof, der saniert und zum Vollstern ausgebaut wurde sowie die Gleiserneueung in der Tegernseer Landtraße zwischen Tegernseer Platz und Grünwalder Straße / Candidstraße. In den benachbarten Streckenabschnitten wurden weitere Gleise ausgetauscht, Haltestellen barrierefrei gestaltet sowie Fahrbahnsanierungen durchgeführt.
Die Freunde der Hochflurgelenkwagen vom Typ P3.16 kamen bei der Linie 38 auf ihre Kosten, da die Kurse 1 und 3 mit ihnen besetzt wurden.
Linie 38: Gleiserneuerung am Karlsplatz (Stachus), 17.05.2016-29.05.2016 und 25.07.2016-31.07.2016
(St. Emmeram -) - Effnerplatz - Maxmonument, Karlsplatz Nord - Hauptbahnhof Nord - Stiglmaierplatz (- Hochschule München)
Die Ereuerung der Gleise am Karlsplatz (Stachus) führte ab Pfingsten zu einem stark veränderten Streckennetz. Bis zum Ende der Sommerferien im September wurden in der Sonnenstraße und vor dem Kaufhof die Schienen getauscht. In dieser Zeit war der sonst am dichtesten befahrene Abschnitt zwischen Stachus und Sendlinger Tor komplett gesperrt. Die Sperrung begann am Dienstag nach Pfingsten, dem 17. Mai.2016 und dauert bis zum Ende der Sommerferien am 12. September 2016. Die Ersatztram 38 verkehrte im Mai und Juli 2016 als Verknüpfung zwischen den Tramlinien 18 und 22 zwischen (St. Emmeram -) Effnerplatz über Lehel, Maxmonument, Lenbachplatz, Hauptbahnhof Nord, Stiglmaierplatz (- Hochschule München).
Linie 39, N39: Gleiserneuerung am Hauptbahnhof und in der Prielmayerstraße, 01.08.2005-12.09.2005
39: Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Isartorplatz - Maxmonument - Effnerplatz
N39: Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Isartorplatz - Max-Weber-Platz - Effnerplatz
R2.2 2142 auf der Linie 39 in der Thierschstr. [01.08.05],
Foto: © Richard Feichtenschlager Da die Trambahngleise im Bereich Prielmayerstraße und Bahnhofplatz Nord ersetzt werden mussten waren vom 25. Juli bis 12. September Änderungen bei den Trambahnlinien 12, 16, 17, 19, 20, 21, N17, N19 und N20 nötig. Die Bauarbeiten liefen in zwei Phasen ab.
Die Tram 39 fuhr in der Phase II die Strecke Pasing - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz - Sendlinger Tor - Effnerplatz. Sie ersetzte die Tram 19 zwischen Pasing und Karlsplatz sowie die Tram 17 zwischen Karlsplatz und Effnerplatz.
Die Tram N39 ersetzte zwischen Pasing und Karlsplatz die Tram N19 und zwischen Karlsplatz und Effnerplatz die Tram N17.

R2.2 2142 am 01. August 2005 auf der Baustellenlinie 39 in der Thierschstraße.
Linie 39, N39, E39: Gleisbau am Karlsplatz (Stachus) Nord, 18.04.2006-31.05.2006
39: Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Ostfriedhof - Schwanseestraße
N39: Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Ostfriedhof - Wettersteinplatz - Großhesseloher Brücke
E39: Stiglmaierplatz - Hauptbahnhof - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Mariahilfplatz (Auer Dult) - St.-Martins-Platz
P3.16 2005 L39 Sonnenstraße25.04.06,
Foto: © Richard Feichtenschlager Nachdem der Südabschnitt der Bauarbeiten am Karlsplatz am 17. April planmäßig fertig geworden war, begann nun die 2. Phase der Gleiserneuerung. Vom 18. April bis einschließlich 31. Mai 2006 wurden die Gleise am Nordteil des Karlsplatz (vor dem Justizpalast) ausgetauscht.
Die Linie 39 fuhr von Pasing über Karlsplatz Süd zur Schwanseestraße und ersetzte zum Teil die Linien 19 und 27.
Die N39 fuhr von Pasing über Karlsplatz (Süd) zur Großhesseloher Brücke und ersetzte die Tram N19 und N27 teilweise.
P3.16 Nr. 2005 ist am 25.04.2006 auf der Baustellenlinie 39 in der Sonnenstraße Richtung Pasing unterwegs.
P3.16 2005 am 30.04.2006, Linie E39 St-Martins-Platz. © Foto: Martin Korsch Während der Auer Maidult 2006 fuhren am Sonntag 30.04.2006 Einsatzzüge als E39 vom Stiglmaierplatz über den Mariahilfplatz (Auer Dult) zum St.-Martins-Platz.
P3.16 2005 fährt am 30.04.2006 auf der Linie E39 am St-Martins-Platz. © Foto: Martin Korsch
Linie 39: Gleisbauarbeiten am Max-Weber-Platz, Isartorplatz und Baufugensanierung am Karlsplatz (Stachus), 03.08.2009-14.09.2009
Pasing - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Maxmonument - Effnerplatz
Linie 39, R2.2 2124, Lenbachplatz, 06.08.2009, 
Foto: © Richard Feichtenschlager Am Stachus wurden die Baufugen des Untergeschosses zum Teil von der Oberfläche aus saniert. Am Isartor und Max-Weber-Platz wurden die ca. 30 Jahre alten Schienen und Weichen ersetzt. In der Ismaninger Straße wurde die Fahrbahn erneuert. Diese Linie ersetzte die Linie 19 zwischen Pasing und Maxmonument sowie die Linie 17 zwischen Maxmonument und Effnerplatz.
Auf der Linie 39 erreicht R2.2 2124 am 06.08.2009 den Lenbachplatz.
Linie 39: Weichenerneuerung (Gleisdreieck) an der Hermann-Lingg-Straße, 02.11.2010 - 05.11.2010
Pasing - Willibaldplatz - Westendstraße - Gondrellplatz
In den Herbstferien wurde im Münchner Trambahnnetz wieder gebaut: An der Hermann-Lingg-Straße wurde eine Weiche (Gleisdreieck) erneuert. In den Nachtstunden zwischen 21.15 Uhr und 4.00 Uhr wurde die Verbindung zwischen Westendstraße und Hauptbahnhof unterbrochen. Die Linien 18, 19 und N19 verkehrten daher in den Nächten 2./3. bis einschließlich 4./5. November nur zwischen Hauptbahnhof und Effnerplatz bzw. St.-Veit-Straße. Die Baustellenlinie 39 verband Pasing mit dem Gondrellplatz, an der Haltestelle Westendstraße bestand Anschluss zum SEV-Bus 118. Wer schnell in die Innenstadt wollte, konnte stattdessen auch auf die U-Bahnlinie U5 (Hauptbahnhof, Stachus, Odeonsplatz) ausweichen. In der Nacht fuhr die Linie N119 zwischen Pasing und Stachus.
Linie 39: Erneuerung Gleisdreieck am südlichen Bahnhofsplatz, 04.10.2017 - 13.11.2017
Pasing Bahnhof - Willibaldplatz - Hauptbahnhof Süd - Karlsplatz (Stachus) - Sendlinger Tor - Ostfriedhof - Schwanseestraße
Ab 04.10.2017 begann die letzte Bauphase im Zuge des Austauschs des Gleisdreiecks am südlichen Bahnhofplatz. Noch bis 13. November gilt die Bauphase, dann kann das Netz wieder komplett hergestellt werden. Die Linien 17 und 19 werden zwischen Pasing Bahnhof und Schwanseestraße zur Ersatzlinie 39 zusammengefasst.
Avenio 2803 ist als Linie 39 auf der Reichenbachbrücke unterwegs (15.10.2017).


Update 31.10.2017