| Stanga |
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1937 präsentierte der STEFER-Ingenieur Mario Urbinati, seine Pläne eines zweiteiligen Gelenktriebwagens, bei dem die beiden Teile auf dem mittleren Drehgestell auflagen (und zwar horizontal und vertikal gegen-einander verschiebbar). Zur Konstruktionszeit ein großer Fortschritt, obwohl sich der deutsche Ingenieur Jakobs dieses Prinzip bereits 1901 patentieren ließ. Bei dem von Stanga (Padua) gebauten Prototyp handelte es sich um den ersten derartigen Gelenkwagen in Europa und damit um den Vorgänger der heutzutage weit verbreiteten Standard-Gelenkwagen. Kurz nach der Präsentation des Wagens 401 im Jahre 1938 bestellte die STEFER eine Serie von elf Wagen (Nr. 402-412), die von den Fahrgästen bald den Kosenamen "Giostra Urbinati" ("Urbinati-Karussell") erhielten. Drei Fahrzeuge sind bis heute erhalten. Nr. 401 und Nr. 404 gehören der Römischen U-Bahn-Gesellschaft Met.Ro, einer Nachfolgerin der STEFER. Wagen 401 ist in sehr schlechtem Zustand, da er auf offenem Gelände abgestellt ist. Wagen 404 wurde 2004 restauriert und ist in einem nicht öffentlich zugänglichem Museum an der Station Porta San Paolo ausgestellt. Das Fahrzeug Nr. 402 ist Eigentum des Vereins "GRAF" (Gruppo Romano Amici della Ferrovia) und wurde 2005 restauriert. Es soll in nächster Zeit auch wieder fahrfähig gemacht werden. |
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Fotos: Massimo Follaro
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Der selbe Wagen im Museo "Stazione di Colonna" nach der Restaurierung 2005.
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| 1940 entschied sich die ATAG ein Großraumfahrzeug dieser Bauart zu testen und bestellte bei Stanga einen Prototypen. Das Fahrzeug mit der Nummer 7001 wurde 1941 geliefert. Während der Bombardierung am 19.07.1943 wurde der Betriebshof "Prenestino" und die Werkstätten getroffen: 67 Fahrzeuge wurden vollständig zerstört, darunter der Prototyp. In der Folge herrschte massiver Wagenmangel und zudem stockte die Erneuerung des Wagenparks, da die 1942 bestellten 50 Serienwagen wegen des Krieges erst zwischen 1948 und 1950 zur Auslieferung kamen. Sie unterschieden sich von den STEFER-Wagen vor allem durch eine leicht veränderte Frontpartie und wurden offiziell als TAS (Treno Articolato Stanga) bezeichnet, was "Gelenkzug Stanga" bedeutet. Sie haben Wagenkästen aus Metall, ein Luftdruckbremssystem und elektromagnetische Bremsen. Zwei Motoren befinden sich im vorderen Teil und zwei im hinteren Wagenteil. Da der Prototyp 7001 wegen seiner schweren Beschädigung ausgemustert wurde, erhielt das letzte, im Februar 1950 gelieferte, Fahrzeug erneut die Nummer 7001. | ![]() |
| Stanga, Wagen Nr. 7029 ist auf der Linie 5 am 02.10.2001 zur P.za dei Gerani unterwegs. | |
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| Einige Wagen, so wie Nr. 7101 erhielten Einholmstrom- abnehmer (02.10.2001). |
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| Weitere Bilder in der Stanga-Fotogalerie |
| Nummer | Länge | Hersteller | Bemerkungen | ||||
| 7001 (I)* | 1 | 1941 | 4x58 PS | 19,64 m | Stanga | ||
| 7003-7099* | 49 | 4x72 PS | 20,37 m | Stanga | |||
| 7001 (II)* | 1 | 1949 | 4x72 PS | 20,37 m | Stanga | ||
| 7101-7115* | 8 | 1953 | 4x80 PS | 20,37 m | Stanga | ||
| 401-412 | 12 | 4x58 PS | 13,3 m | Stanga | STEFER |
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der Piazzale Flaminio auf Gäste. |
Mehrere Fahrzeuge wurden zuletzt neu in hell- und dunkel-grün lackiert. Wagen 7031 fährt am 03.10.2001 zur Porta Maggiore (Linie 5 Richtung Termini). |
| Weitere Bilder in der Stanga-Fotogalerie | |