Rom: Erstes neues Straßenbahnfahrzeug kommt im Februar 2026

Visualisierung CAF Urbos für Rom
Ursprünglich sollten bereits im Juni 2025, also im Heiligen Jahr (Gubileo) die ersten CAF Urbos auf den Schienen Roms zu sehen sein. Dann musste die Lieferung des ersten Wagens auf den Dezember 2025 verschoben werden. Nunmehr wurde jedoch ein Liefertermin für die erste der 121 von der Hauptstadt gekauften Urbos-Straßenbahnen festgelegt. Das Fahrzeug, das den Straßenbahnbestand verstärken wird, wird zwischen dem 18. und 19. Februar aus Zaragoza eintreffen und am 20. Februar an die Verkehrsgesellschaft Atac geliefert.

Die neue Straßenbahn, die in Spanien von CAF produziert wird, hat bereits erfolgreich Werkstests durchgeführt. Es wird in zwei Abschnitte unterteilt, auf ein Schiff verladen und dann, sobald es in Rom im Depot Prenestina ankommt, wieder zusammengesetzt. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Testphasen, bevor Fahrgäste erstmals einsteigen können. Es war der Verkehrsstadtrat Eugenio Patanè, der während einer Anhörung in der Mobilitätskommission die Abläufe für die Lieferung der neuen Fahrzeuge darlegte. Die erste Urbos-Straßenbahn wird am 20. Februar in den Depots von Prenestina ankommen. Bis Juni werden dann zehn Trams gelieferten, ebenso viele bis Dezember. Das erklärte Ziel ist es, bis Ende 2026 mindestens 20 Fahrzeuge einsatzbereit zu haben, sodass bis zum Ende der Legislaturperiode des Stadtrats insgesamt 27–28 neue Tram-Züge vorhanden sind.

Batteriebetriebene Straßenbahn
Ebenfalls während der Anhörung erklärte Patanè, dass sie Verwaltung vom Ministerium grünes Licht erhalten hat, statt nur die Hälfte alle 121 geplanten Straßenbahnen mit Batterien auszustatten. Dadurch werden die Fahrzeuge zwar schwereren , aber sie sind damit in der Lage ohne Stromabnehmer einige Abschnitte des Netzes ohne Oberleitung zu befahren. Somit wird eine maximale Interoperabilität auf allen Strecken gewährleistet. Vor allem die Abschnitte des zukünftigen Strecke Termini-Vaticano-Aurelio werden davon profitieren.

Das Depot Porta Maggiore
Ende 2025 wurde das Straßenbahnnetz Roms für zwei Monate (06.10.-05.12.2025) durch Busse ersetzt, um die Renovierung des Depots Porta Maggiore zu ermöglichen. Tatsächlich werden die meisten neuen Straßenbahnen dorthin kommen. Das Depot wurde nach einem Jahrhundert der Betrieb umgebaut, wodurch die Kurvenradien der Gleise erweitert wurden, da die neuen Straßenbahnen länger sind als die aktuellen. „60–70 % der Struktur sind bereits bereit, sie zu beherbergen“, sagte Patanè.

Das Severini-Depot
Gute Nachrichten gibt es für das Depot Severini. Die eigentlichen Arbeiten für den Betriebshof, der zur zentralen Werkstatt der neuen Tram werden wird, haben begonnen. Für dieses Projekt wird derzeit geprüft, das Lager auf einer Fläche von 5 Hektar mit Photovoltaikmodulen zu überdachen, um die Energieautarkie der Anlage zu gewährleisten und die Batterien der Straßenbahnen selbst aufzuladen. Für dieses Projekt, so erklärte Patanè, wird eine „Projektfinanzierung” in Betracht gezogen.

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